Suchmaschinenoptimierung

Chancen, Risiken und Grenzen von SEO

Was bedeutet SEO?

SEO (Search Engine Optimization) bedeutet, vereinfacht gesagt: Massnahmen, die helfen, eine Website in den Suchergebnissen nach vorne zu bringen. Also höhere Positionierung und damit Sichtbarkeit, wenn nach Stichworten gesucht wird, welche die Website betreffen.

Pro zum Thema SEO
Eine vernünftige OnPage-Optimierung (innerhalb der Website) gehört zu jeder guten Website. Zum Beispiel suchmaschinenfreundliche Struktur, Optimierung Seiteninhalte (Qualität, Formatierungen etc.), Umgang mit Überschriften und Keywords, schnelle Zugriffszeiten durch aktuelle Technik und, und, und.

Eine intelligente OffPage-Optimierung (ausserhalb der Website) ebenso: Externe Links (Backlinks) von themenaffinen und qualitativ guten Websites, Aufbau von Social Signals (Nennungen, Links aus Social Medias) und, und, und.

Kontra zum Thema SEO
Wird eine Website zu agressiv optimiert, kann das auch negative Auswirkungen haben. Unter anderem durch Inhalte und Texte, die spürbar mehr für Suchmaschinen und weniger für Zielgruppen, Leser und Menschen geschrieben werden. Und so lesen sich diese Texte dann auch – deshalb gar keine gute Idee!

SEO ist keine einmalige Tat, vielmehr ein ständiger Prozess. SEO-Dienstleistungen von externen Spezialisten können deshalb sehr kostspielig werden.  

Ausserhalb von seriösem SEO setzen Web-Hasardeure auf x Tricks, um eine Website kurzfristig nach vorne zu bringen (gekaufte Links, Doorway-Pages etc.). Das nennt sich Black Hat-SEO und umfasst Methoden, die bewusst Verletzungen der Regeln von Suchmaschinen in Kauf nehmen. Konsequent Hände weg von solchen Praktiken, das ist kein SEO und richtet mittelfristig nur Schaden an!

Warnflagge zum Thema SEO
Es gibt seriöse SEO-Agenturen, die sich mit hoch spezialisiertem Wissen und viel Aufwand um Ihre Website kümmern. Das hat seinen Preis, weil SEO als ständiger Prozess zu betrachten ist.

Und es gibt eine Vielzahl von Läden, die Ihnen vollmundig versprechen: "Wir bringen Ihre Website in Nullkommanichts auf Seite 1 ganz nach oben." Natürlich nur, wenn Sie genug bezahlen. Bei diesem Versprechen dürfen Sie einfach weghören. Es gibt zu viele Websites, die sich um die ersten Plätze auf Seite 1 bei Google bemühen. Diese Positionen müssen erarbeitet werden, sie sind nicht käuflich, schnell geht das schon gar nicht – und vor allem reicht der Platz nicht für alle auf Seite 1. Leuchtet ein, oder!?

Was Website-Betreiber selbst tun können
Unsere Empfehlung: SEO also nicht auf die Spitze treiben, sondern die eigene Website laufend gut pflegen und aktualisieren. Und damit mit einer technisch und inhaltlich gut gemachten Website überzeugen, die für Besucher und Leser gemacht wird, nicht primär für Suchmaschinen. Gute Inhalte und Texte bleiben extrem wichtig, für Besucher und für Google. In diesem Bereich können Sie selbst viel beitragen. Mit neuen Inhalten, neuen Themen, neuen Services. Oder wie wär's mit einem integrierten Blog, mit dem sich laufend zusätzliche Inhalte generieren lassen – mit einem hohen Nutzwert für Besucher?

So oder so: Die richtige Mischung bringt langfristig Erfolg! Bei Besuchern und bei Suchmaschinen. Bei Unsicherheiten lohnt sich eine SEO-Analyse, die den Zustand und Defizite einer Website protokolliert und konkrete Massnahmen vorschlägt. Massnahmen, die Sie sogar weitgehend selbst umsetzen können.

Tipps

Google Suche
Starten Sie auf Google eine Suche mit den Stichworten, unter denen Sie von Zielgruppen gefunden werden möchten.

Google Analytics
Welcher Anteil der Besucher kommt über Suchmaschinen auf Ihre Website?

Beide Tests zeigen Ihnen, wie gut (oder schlecht) Ihre Website im Netz sichtbar und findbar ist.