Website Briefing

Das gehört zu einem zeitsparenden Briefing

Die wichtigsten Punkte fürs Website Briefing

Das schriftliche Briefing für eine neue Website kann sehr umfangreich sein – oder auch kurz gefasst auf ein, zwei Seiten Platz haben, je nach Projekt und Grösse. Ein gutes Briefing spart Zeit und Umwege, weil darin alle wichtigen Anforderungen festgehalten sind. Und mindestens diese Punkte gehören rein:

  • Informationen zum Unternehmen
    Das kann auch ein Link auf die bestehende Website sein. Oder die aktuelle Firmenbroschüre. Damit sich die Agentur ein Bild über Firma, Branche und Angebote machen kann.

  • Look und Stil der Website
    Sofern dazu bereits Vorstellungen bestehen. Sinnvoll auch: einige Links von Websites, die als beispielhaft und gut betrachtet werden als Input für die Agentur.

  • Webdesign
    Vorgaben, die über das Corporate Design oder andere firmenspezifische Besonderheiten definiert sind.

  • Responsive Design
    Gehört zwingend zu einer modernen Website. Dennoch mit ins Briefing schreiben: Optimierung der Website für alle Devices, also PC, Tablets und Smartphones?

  • Prototyp in der Designphase
    Bei grösseren Web-Projekten und Budgets: Ist ein Prototyp bereits in der Designphase erwünscht, um das Design und erste Basisfunktionen online erlebbar zu machen?

  • Themen und Inhalte
    Welche Inhalte, Themen, Angebote sind gesetzt und sollten eine Rolle spielen?

  • Menus und Struktur
    Sofern dazu bereits klare Vorgaben bestehen. Sinnvoll ist jedoch, wenn die Agentur die Freiheit behält, aus den definierten Themen und Inhalten die optimale Struktur vorzuschlagen.

  • Funktionalitäten und Tools
    Zusätzlich zu den Standardfunktionen: Was muss die Website können und enthalten? News, Newsletter-Tool, Blog, Apps, geschlossene und passwortgeschützte Bereiche für bestimmte Usergruppen, Automatisierungen, besondere Features – was noch?

  • Marketing und Ziele
    Was soll die neue Website bewirken? Soll sie über die Präsentation des Unternehmens hinaus: Verkaufen, direkte Reaktionen oder Aktionen auslösen, Newsletter-Abonnenten generieren, Community-Plattform anbieten? Oder verfolgt sie ganz andere Ziele – welche?

  • Sprachen
    Soll die Website deutsch oder international funktionieren – welche Sprachen muss sie anbieten?

  • Content
    Werden die Inhalte durch den Kunden zur Verfügung gestellt oder sollen Texte durch die Agentur erarbeitet werden, nach Briefing und Inputs des Kunden? Sind Bilder vorhanden oder soll sich die Agentur um Bildinhalte kümmern? Oder sind Mischformen gewünscht?

  • Erfassung Content
    Werden die Inhalte durch den Kunden via CMS erfasst oder soll die Agentur die Erfassung übernehmen?

  • Ausschlüsse
    Gibt's Dinge in Design oder Funktion, die explizit nicht gewünscht sind auf der neuen Website?

  • Budgetrahmen
    Was darf die neue Website von A bis Z kosten? Die Webagentur erstellt selbstverständlich eine detaillierte Offerte. Der gesteckte Rahmen ist jedoch wichtig als Kennziffer. Dann weiss die Agentur, in welchen Dimensionen gedacht und konzipiert werden darf.

  • Termine
    Bestehen bereits Terminwünsche in Bezug auf Arbeitsphasen oder Liveschaltung?

Bekommt die Webagentur vor oder zum ersten Gespräch ein Briefing mit diesen Punkten, dann lassen sich in nächsten Schritten alle Details konkretisieren. Das spart Zeit, verhindert Missverständnisse und schont auch Ressourcen und Budget.

Tipp

Das schriftliche Briefing
Ein kurzes schriftliches Briefing vor dem ersten Gespräch bringt allen Beteiligten Vorteile. Der Kunde überprüft und verifiziert damit seine eigenen Vorstellungen und Wünsche. Die Webagentur verfügt über eine gute Basis für die Planung und für alle weiteren Schritte.