Website als Chance oder als Sackgasse

Low Budget Websites: Limitiert und billig oder professionell und günstig?

Wenn das Website-Budget klein ist: Preiswert versus billig

Das Internet ist voll von vollmundigen Angeboten, die Billig-Websites oder limitierte Baukasten-Lösungen als ultimative Komplettlösung verkaufen. Preiswert ist gut, billig kann schnell teuer werden. Weil die Website nicht das kann, was ein Kunde heute braucht oder was er sich morgen wünscht. Einige beiseite geräumte Stolpersteine können helfen, Sackgassen zu vermeiden.

  • Websites ohne CMS
    Verschiedene Anbieter argumentieren, eine kleinere Website bräuchte kein CMS, über das der Kunde die Inhalte seiner Website selbst verwalten kann. Weil ein CMS die Website nur unnötig verteuern würde.
    Empfehlung:
    Mit Verlaub, das ist schlicht Blödsinn. Ohne CMS muss ein Kunde jede noch so kleine Änderungen über die Webagentur ausführen lassen. Das wird dann wirklich teuer im Laufe der Zeit. Deshalb keine Website ohne CMS.

  • Ein CMS, das keiner kennt oder ein CMS Marke Eigenbau
    Man erzählt Ihnen: Unser eigenes CMS XY ist ganz toll und kann viel mehr als die grossen Open Source-CMS.
    Empfehlung:
    Was das NoName-CMS auch immer verspricht, vielseitiger als ein grosses Open Source-CMS ist es sicher nicht. Zudem lauern bei kleinen oder selbst entwickelten CMS Gefahren: Macht der kleine Laden der Entwickler dicht, ist auch das CMS gestorben. Mit einem etablierten CMS stossen Kunden nie an Grenzen und setzen auf Zukunftssicherheit.

  • Website ohne eigene Domain
    Eine neue Website wird gepflegt und deren Bekanntheit Schritt für Schritt aufgebaut – das funktioniert nur mit einem Domainnamen, der exklusiv und für alle Zeiten Ihnen gehört. Ihre eigene Domain liest sich so:

    ihrefirma.ch

    Verschiedene Anbieter bieten Ihnen eine Schnellbaukasten-Website mit einer Subdomain an, die liest sich so:

    ihrefirma.name-website-anbieter.ch

  • Empfehlung: Keine professionelle Website mit einer Subdomain, segeln Sie immer mit Ihrem eigenen Domainnamen. Eine Subdomain ist brauchbar für private Hobby-Anwendungen, aber ein NoGo für geschäftliche Zwecke und eine Firmenwebsite. Das wirkt unprofessionell und hat zahlreiche konkrete Nachteile: 
    Die Domain gehört nicht Ihnen, ihr Firmenname ist sichtbar mit dem Namen des Website-Anbieters verknüpft, Ihre Website ist schlecht bis gar nicht im Google-Index zu finden, keine eigene oder umständliche E-Mail-Adressen, undsoweiter. Die eigene Domain kostet wenige Franken pro Jahr, trägt Ihren Firmennamen, gehört Ihnen und Ihre Website kann solide aufgebaut und im Internet bekannt gemacht werden.

  • Mischformen: Website mit statischen und ein paar dynamischen Seiten
    Die statischen Seiten pflegt die Webagentur für Sie, weil sie das ohne HTML-Erfahrung nicht können, die dynamischen Seiten können Sie selbst verwalten.
    Empfehlung: Das ist nun wirklich ein völlig unnötiges Konstrukt. Mit dem einzigen Vorteil, dass die Agentur einen Pflegeauftrag erhält, der Umsatz bringt. Deshalb darauf bestehen, dass sämtliche Seiten dynamisch generiert werden und über ein CMS durch den Kunden selbst verwaltet werden können.

  • Limitierte Menus oder Rubriken
    Der Anbieter beschränkt die Anzahl Menus oder staffelt die Preise: 4 Menus für Einsteiger, 8 Menus für KMU undsoweiter. Mit dem Hinweis, dass sich so Geld sparen lässt und ein Kunde nur bezahlt, was er braucht.
    Empfehlung:
    Zum einen gibt es keinen vernünftigen Grund, weshalb 8 Menus mehr als 4 oder 5 kosten sollen. Neue und notwendige Menupunkte lassen sich mit wenigen Klicks über das CMS durch den Kunden eröffnen. Zum anderen: Wer die Zukunft nicht kennt, weiss auch nicht, ob er morgen ein neues Menu für Team oder Produkte oder Services benötigt. Das muss dann ohne Mehrkosten möglich sein, deshalb keine Beschränkung der Menus oder Rubriken akzeptieren.

  • Anzahl der Seiten beschränkt
    Einige Pakete bieten zum Beispiel 10 Seiten an, weitere Seiten müssen zusätzlich bezahlt werden. 
    Empfehlung:
    Die Anzahl der Seiten sollte grundsätzlich nicht limitiert sein, damit Kunden Seiten und Unterseiten in der gewünschten und benötigten Zahl eröffnen können. Das ist auch deshalb notwendig, damit Informationen, bestehende und neue, gut strukturiert aufbereitet werden können. Zudem: Der Hunger kommt mit dem Essen. Waren gestern 10 Seiten noch genug, werden morgen 20 oder mehr gerade reichen.

  • Anzahl der Formulare beschränkt
    Ein Kontakt-Formular gehört zum Basispaket, weitere Formulare müssen gesondert bezahlt werden.
    Empfehlung:
     Formulare sind sehr praktisch und in x Formen als direktes Reaktions-Element einsetzbar. Nicht nur für das Menu Kontakt. Deshalb sollten Sie weitere Formulare generieren und integrieren können – ohne Mehrkosten. Schnell und einfach über das CMS.

  • Komplett oder doch nicht so vollständig
    Das Basisangebot ist billig und dünn, die Liste der kostenpflichten Erweiterungen sehr lang.
    Empfehlung:
    Eine komplette Website sollte von Anfang an gut ausgestattet sein und Ihre Anforderungen von heute und von morgen erfüllen. Unbedingt gut vergleichen und im Auge behalten: was heute den Ansprüchen genügt, hat sich morgen bereits wieder überholt.

  • Neue Funktionen und Tools
    Empfehlung: Ist die Website offen konzipiert, mit einer Architektur, die auch grössere Erweiterungen jederzeit zulässt? Tools und Funktionen, die Sie in den ersten zwei Jahren nicht benötigen, die aber später wichtig werden können? Den Punkt der Erweiterungen sorgfältig checken – in Bezug auf Möglichkeiten und auch in Bezug auf die Kosten.

  • Ein neues Webdesign nach einiger Zeit
    Empfehlung: Achten Sie darauf, dass Ihre Website nach einiger Zeit mit einem neuen Design aufgefrischt werden kann. Zu günstigen Kosten, selbstverständlich mit allen zu diesem Zeitpunkt bestehenden Inhalten.

  • Sicherheit
    Empfehlung: Startet Ihre neue Website als sichere Website? Professionell entwickelt und Sicherheitsstandards erfüllt, damit Angreifer und Attacken nicht gleich durch weit geöffnete Tore einfallen können? Werden laufend Sicherheits-Updates durchgeführt, damit Ihre Website geschützt bleibt?

  • Pflege und Service
    Empfehlung:
    Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Website autonom verwalten können, dennoch aber benötigte Serviceleistungen jederzeit in Anspruch nehmen können.


Wenn Sie die oben angeführten Punkte in Ihren Angebots-Vergleich mit einbeziehen, verfügen Sie über gute Entscheidungsgrundlagen und können die Spreu vom Weizen trennen. Zum Vergleich: Werfen Sie einen Blick auf die SmallPrime Website.

Tipp

Preiswert ist gut, billig kann teuer werden. Vergleichen Sie Preise und Angebote und stellen Sie dabei die richtigen Fragen. Das schafft Klarheit für Sie und ebnet den Weg zu einer professionellen und kostengünstigen Website. Eine Website, welche die Ansprüche von heute voll erfüllt und auch den Wünschen von morgen gewachsen ist.